ALDO CALO’ - Galleria d'arte Il Babuino

ALDO CALO'

ivano incitti

Aldo Calò begann seine künstlerische Laufbahn in seiner Heimatstadt und setzte sein Studium am Kunstinstitut in Florenz fort. Nach einer kurzen Leitung des Kunstinstituts in Volterra übernahm er 1959 die Leitung des Staatlichen Kunstinstituts in Rom und konzentrierte sich zusätzlich auf die Lehrtätigkeit. Für seine frühen künstlerischen Erfahrungen gewann er 1948 den Großen Preis von Forte dei Marmi und den Preis von Lecce, Auszeichnungen, die ihn in die internationale Kunstszene einführten. Seine Karriere setzte sich mit einer Reihe wichtiger Anerkennungen fort: Er nahm an mehreren Ausgaben der Biennale von Venedig und der Quadriennale von Rom teil und erhielt renommierte Auszeichnungen, darunter den Großen Internationalen Preis für Skulptur bei der Internationalen Biennale von Ägypten 1961.

Calòs Werk entwickelte sich vom Barock zu moderneren Einflüssen und bewegte sich vom Postfuturismus hin zum Streben nach abstraktem Ausdruck. Zu seinen prägenden Erfahrungen zählte die Begegnung mit bedeutenden Meistern der zeitgenössischen Kunst in Paris wie Arp, Brancusi, Zadkine, Severini und Magnelli. In diesen Jahren zeichnete sich Calò durch seine Fähigkeit aus, unterschiedliche Ausdrucksformen und Materialien – von Holz bis Edelstahl – zu kombinieren und so Werke zu schaffen, die beim Betrachter eine ästhetische und psychologische Reaktion hervorrufen. Seine Skulpturen zeichnen sich durch modulare Formen aus, die aus zylindrischen und gebogenen Segmenten bestehen, die nach einem sorgfältig durchdachten Design mit der sensorischen und mentalen Wahrnehmung des Betrachters interagieren.

Sein Ansatz der „Multimaterialien“ ist kein Selbstzweck, sondern entspringt dem Wunsch zu zeigen, dass jedes Material durch einen kreativen Prozess ein ähnliches Maß an formaler Klarheit und Räumlichkeit wie andere Materialien erreichen kann, ohne dabei seine eigene Qualität zu verlieren. 1963 gewann er den Wettbewerb für das Widerstandsdenkmal in Cuneo und 1979 erhielt er den renommierten Compasso d'Oro für Design.

Seine Werke befinden sich in internationalen Museen und Galerien, darunter in der Galleria d'Arte Moderna in Rom, im Musée de Sculpture en Plein Air in Antwerpen, im Museo dei Castromediano in Lecce, im Museo della Scultura Contemporanea in Matera und im Museum of Modern Art in New York. Seine Kunst, die eine lange und tiefgreifende Entwicklung durchlaufen hat, wurde in zahlreichen Publikationen dokumentiert, darunter von Filiberto Menna und Carlo Pirovano, was zur Anerkennung seiner grundlegenden Rolle in der zeitgenössischen Bildhauerszene beiträgt.

Zu seinen bedeutendsten Ausstellungen zählen die Teilnahme an der XXIV. Biennale von Venedig (1948), der VII. Quadriennale von Rom (1955) und der XXXI. Biennale von Venedig (1962) sowie zahlreiche Ausstellungen in Italien und im Ausland. Seine Werke waren auch Gegenstand wichtiger Monografien, darunter der Katalog „Aldo Calò (Werke von 1959 bis 1969)“ von Filiberto Menna.

Nach seinem Abschluss am Lecce Art Institute setzte Aldo Calò seine künstlerische Ausbildung in Lucca und Florenz fort. 1945 begann er mit einer ersten Einzelausstellung in Lecce, die den Beginn einer künstlerischen Laufbahn markierte, die sich zunehmend auf die nationale Repräsentation konzentrierte. Er nahm an wichtigen Veranstaltungen wie der XXXI. Biennale von Venedig 1962 und der Quadriennale von Rom teil und etablierte sich so in der italienischen zeitgenössischen Kunstszene.

Auf Reisen durch Frankreich und insbesondere Großbritannien lernte Calò den international renommierten Bildhauer Henry Moore kennen, der seine künstlerische Vision nachhaltig beeinflusste. Seine Werke aus Metall und Holz sind vom Informel beeinflusst, das sich durch die Suche nach organischen Formen und strukturellen Spannungen auszeichnet. 1975 widmete ihm die Stadt Rom in Anerkennung seiner Karriere eine Einzelausstellung auf der Piazza Margana.

Hauptwerke

Zu Calòs bedeutendsten Kreationen gehören:

  • Zweiförmig (1959)
  • Horizontal (1964), aufbewahrt im Lynden-Bradley Sculpture Park in Milwaukee, Wisconsin
  • Stromspannung (1962), ebenfalls im Lynden-Bradley Sculpture Park
  • Runden (1976), eine Bronzeskulptur mit einem Durchmesser von 24 cm
  • Reiseroute für die Malerei (1981), aufbewahrt im MAGI '900 in Pieve di Cento, Bologna

Werke in Museumssammlungen

Die Werke von Aldo Calò befinden sich in renommierten Museen in Italien und im Ausland:

Italien :

  • Galerie für Moderne Kunst, Rom
  • Biscozzi-Rimbaud-Stiftung, Lecce
  • Castromediano-Museum, Lecce
  • Stadtmuseum von San Cesario di Lecce, Lecce
  • Museum für zeitgenössische Skulptur (MUSMA), Matera
  • Vatikanische Museen, Rom

Im Ausland :

  • Musée de Sculpture en Plein Air – Freilichtskulpturenmuseum Middelheim, Antwerpen
  • Museum of Modern Art, New York
  • Musée National d'Art Moderne – Centre Georges Pompidou, Paris
  • Zürcher Stadtmuseum, Zürich

Diese Präsenz in internationalen Museen zeugt von Aldo Calòs Bedeutung in der Welt der modernen Skulptur, wo seine Werke weiterhin das Publikum inspirieren und einen Dialog zwischen Materie, Form und Raum darstellen.

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